Das in Steueroasen versteckte Vermögen der reichsten 0,1 % übersteigt das Vermögen der ärmeren Hälfte der Menschheit. Das geht aus einem Oxfam-Bericht (externer Link) anlässlich des zehnten Jahrestags der Veröffentlichung der „Panama Papers“ hervor.
So befanden sich letztes Jahr etwa 3,55 Billionen Dollar auf nicht gemeldeten Konten in Steueroasen. 80 % des Geldes gehören den reichsten 0,1 %, etwa die Hälfte den 0,01 %. Die so vor Steuern versteckte Summe gleicht dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Frankreich und ist doppelt so hoch wie die Wirtschaftsleistung der 44 ärmsten Länder zusammen.
Insgesamt sei das im Ausland geparkte Offshore-Vermögen in den letzten zehn Jahren weiter gestiegen. 2023 betrug es 13,25 Billionen Dollar und damit 12,48 Prozent des globalen BIP. Allerdings sei der davon besteuerte Teil gestiegen.
Durch einen Datenleak des Offshore-Dienstleisters Mossack Fonesca in Panama wurden 2016 umfangreiche Methoden zur Steuerhinterziehung bekannt (externer Link).
