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Krankenkassen übernehmen Kosten von vier Medikamenten bei Long Covid

6. April 2026, 18:04 Uhr älter als 3 Monate

Der Gemeinsame Bundesausschuss (externer Link) von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hat Anfang April die Verschreibung von vier Medikamenten außerhalb ihres eigentlichen Verordnungsbereichs freigegeben, wodurch sie von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt werden.

Die Medikamente sollen bei der Behandlung von Long Covid (externer Link)-Symptomen helfen bzw. bei der Vorbeugung unterstützen. Zu diesen zählen zwei Antidepressiva, die vor allem gegen Erschöpfung helfen sollen, ein Herzmedikament gegen das POTS-Syndrom und ein präventives Diabetes-Medikament.

Laut dem Robert-Koch-Institut (externer Link) leiden in Deutschland 10 % bis 15 % aller Erwachsenen nach einer SARS-CoV-2-Infektion unter Long Covid: Erschöpfung, Atemnot oder kognitive Einschränkungen, die mehr als einen Monat nach der Infektion nicht aufhören.

Nach wie vor besteht dringender Forschungsbedarf zu speziellen Medikamenten und Therapien bei Long Covid und besonders der häufig als Folge auftretenden ME/CFS-Erkrankung.

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