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Kommission schlägt noch massivere Rentenkürzungen vor

30. Juni 2026, 11:34 Uhr älter als 3 Monate

Die von der CDU-Regierung eingesetzte Rentenkommission hat einen Bericht mit 33 Vorschlägen zur zukünftigen Rente vorgelegt, der noch radikalere Kürzungen beinhaltet, als bisher vorgeschlagen (externer Link).

So sollen die Überreste der Rente mit 63 gänzlich abgeschafft werden. Zugleich soll das Renteneintrittsalter schrittweise steigen. Für durchschnittlich ein Jahr höhere Lebenserwartung sollen Beschäftigte acht Monate länger arbeiten. Die niedrigere Lebenserwartung von Armutsbetroffenen sei laut Kommission eine Frage der Gesundheitsprävention – bei der ebenfalls massive Kürzungen anstehen.

Die Rente soll weiter von der Lohnentwicklung entkoppelt werden und die indirekte Anpassung an die Inflation vollständig wegfallen. Stattdessen soll die Vorsorge zur individuellen Verantwortung werden. Rentenversicherte sollen desweiteren dazu verpflichtet werden, ein Prozent ihres Einkommens für staatliche Kapitalanlagen (externer Link) abzugeben, die Rendite einbringen sollen.

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