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Kassenärzte warnen vor Termin-Krise

11. Mai 2026, 15:47 Uhr älter als 3 Monate

Berechnungen der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zufolge (externer Link), wären durch die geplanten Kürzungen im Gesundheitswesen bis zu 46 Millionen Behandlungsfälle nicht mehr finanziert. KBV-Chef Gassen sprach von einem „heckenschnittartiges Spargesetz“.

Allgemein- und Hausarztpraxen könnten pro Quartal rechnerisch über 9 Prozent ihrer Patient:innen nicht mehr behandeln. Das gleiche würde für jedes 20. Kind gelten.

Durch das Ende April unter Gesundheitsministerin Warken (CDU) beschlossene „GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (externer Link)“ fallen neben konkreten Behandlungsfällen auch Zusatzleistungen weg, wie etwa für psychotherapeutische Kurzzeitbehandlungen.

Die KBV warnt, dass viele Arztpraxen ihre Sprechstunden zurückfahren werden: Mit dem gesetzlichen Minimum von 25 Wochenstunden könnte sich die Zahl fehlender Behandlungsfälle auf 169 Millionen fast vervierfachen. Ein Behandlungsfall beschreibt dabei die Behandlung eines Patienten bei einer Arztpraxis für ein Quartal.

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