Am heutigen Tag wird weltweit der internationale Frauenkampftag begangen.
Erstmals wurde der Frauenkampftag durch die Sozialistische Partei Amerikas im Jahr 1909 ausgerufen. In Europa wurde der erste Frauenkampftag am 19. März 1911 begangen. Millionen von Frauen waren auf den Straßen, initiiert wurde dieser durch die II. Internationale sozialistische Frauenkonferenz. Die Forderungen lauteten Frauenwahlrecht und die Gleichberechtigung der Frau. Insbesondere die Sozialistinnen Clara Zetkin und Käte Duncker setzten sich dafür ein, dass dieser Tag zu einem alljährlichen Kampftag wurde.
Mit Beginn des I. Weltkriegs wurde der Frauenkampftag zum Antikriegstag. Unter der Parole "Für Brot und Frieden" legten am 8. März 1917 Arbeiterinnen eines Petrograder Rüstungsbetriebs ihre Arbeit nieder. Ihr Streik gilt als Auftakt zur Februarrevolution und setzte das Datum des 8. März.
Nach langer Tradition werden auch heute Frauen auf die Straßen gehen, für ihre Freiheit und gegen Krieg.

