Seit 2015 wächst die Zahl an arbeitenden jungen Menschen stark an, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung ergab. Momentan sind so viele junge Menschen erwerbstätig wie seit den 1990er Jahren nicht mehr. Zuvor war der Anteil an arbeitenden jungen Menschen zwischen 1995 und 2015 konstant gesunken.
Aus dem Bericht geht hervor, dass der Anteil der arbeitenden 20- bis 24-Jährigen von 2015 bis 2023 auf knapp 80 % gestiegen ist. Gerade junge Menschen arbeiteten häufig in unsicheren und befristeten Jobs und verdienten dabei wenig Geld.
Vor allem Studierende müssen sich durch Nebenjobs Geld dazu verdienen. Mehr als die Hälfte der Student:innen arbeitet. Das Klischee, das alle, die in der Generation Z geboren sind, faul oder "arbeitsscheu" seien ist also falsch.
Ansteigende Lebenshaltungskosten und Inflation sowie niedrige finanzielle Unterstützung durch den Staat könnten Ursachen dafür sein, dass immer mehr junge Menschen arbeiten müssen.

