Während die Fälle von häuslicher Gewalt immer weiter zunehmen, fehlt das Geld für Beratungs- und Schutzeinrichtungen an allen Ecken und Enden.
Die Zahlen der häuslichen Gewalt steigen immer weiter an, wurden 2022 noch 240.547 Fälle offiziell gemeldet, lag die Zahl ein Jahr später bereits bei 256.276. Frauen sind meist Opfer häuslicher Gewalt, welche statistisch gesehen jeden zweiten Tag zu einem Mord führt.
Die Finanzierung der Hilfseinrichtungen sind jedoch mehr als dürftig und Einrichtungen müssen bspw. über Spenden oder Unterstützung durch die Kommunen, selbst Geld einnehmen. Diese sind zudem größtenteils zeitlich begrenzt und somit immer unsicher. Laut aktueller Studie des Familienministeriums fehlen mind. 400 Millionen Euro, geht man nach Empfehlungen zentraler Fachverbände, sind es über eine Milliarde Euro.
Derzeit wird von Seiten der Grünen an einem „Gewalthilfegesetz“ gearbeitet, wann dieses eine genauere Form annimmt, ist jedoch ungewiss.

