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Hamburg: Opernhaus durch NS-Vermögen finanziert

28. November 2025, 19:01 Uhr älter als 3 Monate

Die Hamburger Bürgerschaft hat am Mittwoch den Vertrag zwischen Stadt und der Kühne-Stiftung zum Bau des neuen Opernhauses beschlossen. Hamburg beteiligt sich mit über 250 Millionen Euro an der Vorbereitung des Grundstücks am Baakenhöft in der HafenCity und übernimmt Mehrkosten für zum Beispiel den Flutschutz. Der Milliardär Klaus-Michael Kühne finanziert den Bau in Höhe von 340 Millionen Euro. Bis zur Fertigstellung hält er den Großteil der Anteile am Gebäude, bis es später der Stadt geschenkt werden soll.

Kühne (externer Link) wird vorgeworfen, mit dem Bau von der fehlenden Aufarbeitung der NS-Vergangenheit seines Unternehmens abzulenken. Kühne + Nagel transportierte ab 1942 im Rahmen der "M-Aktion" den geraubten Besitz deportierter Jüdinnen und Juden aus dem besetzten Westeuropa in das Deutsche Reich. Kühne + Nagel profitierte direkt vom NS und galt als Monopol. Die "Initiative zu den Opernplänen" fordert, an dem Standort an die Verbrechen zu erinnern.

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