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Großoffensive und Menschenrechtsverletzungen im Westjordanland

7. September 2024, 18:02 Uhr älter als 3 Monate
Großoffensive und Menschenrechtsverletzungen im Westjordanland

Israel führt seit dem 28. August eine Großoffensive im Westjordanland durch, insbesondere in Jenin. Die Offensive ist die Größte seit über 20 Jahren.

Seit dem Beginn der Offensive im Westjordanland sind nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Seit dem 7. Oktober 2023 sind bereits über 680 Menschen im Westjordanland getötet worden.

Zudem kommt es im Zuge der Offensive immer wieder zur Zerstörung von ziviler Infrastruktur, wie Geschäften, Wohnhäusern oder Energie- und Wasseranlagen. Auch wurden in Jenin ca. 70% der Straßenzüge durch Bulldozer aufgerissen.

Ärzte ohne Grenzen (externer Link) beschuldigt die israelische Armee zudem, den Zugang zu Gesundheitsversorgung zu verhindern.

Währenddessen berichtete der Guardian über massive Menschenrechtsverletzungen in Folge der Offensive, wie die als menschliches Schutzschild missbrauchte 10-jährigen Malak (externer Link), während einer Offensive im Lager Nur Schams.

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