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Femizid in Genthin

1. Februar 2025, 13:00 Uhr älter als 3 Monate

Am Donnerstag wurde eine 20 Jahre alte Frau von ihrem 28-jährigen Ex-Freund bei einer Auseinandersetzung tödlich verletzt und erlag kurz darauf ihren Verletzungen. Der Täter wurde nach einer Fahndung am Freitag in der sachsen-anhaltinischen Gemeinde festgenommen. Es ist der 7. bekannte Femizid im Januar 2025.

Nach Aussagen der Mutter der jungen Frau bestand bereits ein Näherungsverbot für den Mann. Dieser habe die 20-Jährige dauerhaft belästigt, weswegen sie in Angst gelebt habe.

Femizide, die Ermordung von Frauen aufgrund ihres Geschlechtes, werden meist von (Ex)-Partner verübt. Ein häufiges Muster ist während oder nach Trennungen, wenn der Mann seine vermeintliche Kontrolle über die Frau nicht verlieren will. Femiziden gehen meist andere Formen der Gewalt, wie Stalking, voraus.

Auch Rache sind immer Teil des Motivs, wie ein Urteil am Freitag unterstreicht (externer Link): Ein 37-Jähriger hatte im Juni 2024 ein 9-jähriges Mädchen ertränkt, um ihre Mutter zu bestrafen, die sich von ihm getrennt hatte.

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