Laut einer neuen Studie (externer Link) der Europäischen Rundfunkunion (EBU), sind 45 % der Antworten, die KI-Assistenten wie ChatGPT oder Google Gemini liefern, unabhängig von Sprache oder Plattform, fehlerhaft. Dazu wurden die Chatbots mit hunderten Faktenfragen getestet.
Auffällig waren hierbei die Quellenangaben, die bei 31 % aller Antworten falsch sind: Behauptungen, die nicht durch Quellen gedeckt sind, Quellen schlicht fehlen oder erfunden sind. Zugleich ist die Verweigerungsrate auf 0,5 % gesunken, sodass eher eine Falschinformation als gar keine geliefert wird.
Allein in Deutschland hat jede zweite Person schon Erfahrung mit generativer KI, vor allem bei 16-35-Jährigen nutzen 78 % die Anwendungen täglich. Das Team von EBU hat zusätzlich ein "Toolkit" zur Förderung der Kompetenz der Nutzer:innen veröffentlicht. Sie fordern Standards für Genauigkeit und Transparenz durch die Hersteller.
