Seit Jahren ist die Kinder- und Jugendhilfe in einem desolaten Zustand. Es folgen immer mehr Kürzungen, Personalnot und Überlastung.
Angestellte und Jugendliche versuchten bereits in der Vergangenheit auf die systematischen Probleme hinzuweisen, doch die Situation verschlechtert sich immer weiter.
Daher organisierten die GEW und die AG Weiße Fahne ein Gipfel vor dem Roten Rathaus, zu dem 300 Beschäftigte kamen.
„Die Berliner Jugendhilfe befindet sich im Kollaps“, so die Veranstalteter:innen.
In verschiedenen Gesprächsrunden diskutierten die anwesenden Mitarbeiter:innen der Einrichtungen über die Forderungen, die im Laufe des Vormittags an den zuständigen Staatssekretär Liecke, übergeben
wurden. Diese Beinhalten transparente Personalbemessungskonzepte, die Personelle Aufstockung der Jugendhilfeeinrichtungen sowie eine generelle Verantwortungsübernahme vom Senat.
Doch der Gipfel diente auch vor allem dem Zusammengehörigkeitsgefühl, der Vernetzung und dem
Austausch.

