Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat nach dem Angriff auf die Stromversorgung des Tesla-Werks Grünheide Ermittlungen wegen "Verfassungsfeindlicher Sabotage" aufgenommen. Aktuell prüft zudem die Bundesanwaltschaft, die Ermittlungen zu übernehmen.
Das Werk wird wohl noch bis Ende nächster Woche stillstehen. Der Werksleiter beklagt sich über einen angeblichen Schaden von hunderten Millionen Euro. Damit wäre die Aktion gegen Tesla wohl eine der kostspieligsten Sabotagen in Deutschland in den letzten Jahren. Selbst Tesla-Chef Elon Musk äußerte sich zu dem Angriff.
Zu dem Angriff hatte sich die "Vulkangruppe Tesla abschalten" bekannt und ein mehrseitiges Bekennerschreiben veröffentlicht, in dem sie die vielseitigen Gründe für ihre Aktion darlegten.
Innenministerin Faeser und andere "Sicherheits"politiker:innen fordern seit dem Angriff ein hartes Vorgehen und verglichen die Tat mit Terror von Faschisten und Islamisten.
