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Deutlicher Anstieg der Kriegsdienstverweigerungen

17. Oktober 2024, 14:02 Uhr älter als 3 Monate
Deutlicher Anstieg der Kriegsdienstverweigerungen

Die Anzahl der Kriegsdienstverweigerungen in Deutschland steigt das dritte Jahr in Folge. Waren es 2022 noch 1123 Anträge stieg diese Zahl im letzten Jahr auf über 1600 und in diesem Jahr allein bis zum 31. August auf über 2000. Das Geht aus einer Anfrage der Linken an die Bundesregierung hervor.

Während die größte Gruppe der Verweigerer, sogenannte Ungediente sind, stieg auch die Anzahl der Reservist:innen, die verweigerten, erneut an.

Auch wenn die Wehrpflicht aktuell noch ausgesetzt ist, ist es möglich, den Kriegsdienst zu verweigern. Verweigerer stellen dadurch vor allem klar, dass sie auch im Falle eines Kriegseinsatzes der Bundeswehr oder der Wiedereinführung der Wehrpflicht nicht bereit sind, in der Truppe zu kämpfen.

Dabei ist eine Anerkennung der Verweigerung nicht garantiert. In über 200 Fällen wurde die Verweigerung von den Behörden im laufenden Jahr abgelehnt.

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