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Der Schwarze Juli 1983

24. Juli 2024, 17:36 Uhr älter als 3 Monate
Der Schwarze Juli 1983

Seit der Unabhängigkeit Sri Lankas im Jahr 1948 wurde die tamilische Minderheit von der singhalesische Mehrheit unterdrückt, einhergehend mit Übergriffen und Morden. Dagegen organisierten sich verschiedene Gruppen, wie die sozialistisch orientierten Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE).

Eine militärische Auseinandersetzung mit den LTTE nahmen singhalesische Nationalist:innen als Auslöser für ein siebentägiges Massaker: Der "Schwarzer Juli (externer Link)" began in der Nacht zum 24. Juli 1983 und zog teils bestialische Morde an bis zu 3.000 Tamil:innen sowie massive Übergriffe, Zerstörung und Vertreibung nach sich. 150.000 Menschen wurden in diesen sieben Tagen obdachlos, viele verließen Sri Lanka daraufhin. Tausende Jugendliche schlossen sich den militanten Gruppen an.

Der "Schwarze Juli" gilt als Ausgang des Bürgerkriegs zwischen der tamilischen Widerstandsbewegung und der singhalesischen Regierung Sri Lankas. Dieser gipfelte im Frühjahr 2009 in einem Genozid mit mehreren hunderttausend Toten (externer Link).

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