Die BRICS-Staaten haben auf ihrem Gipfel in Südafrika die Aufnahme sechs weiterer Staaten beschlossen. Am 1. Januar 2024 sollen der Iran, Saudi-Arabien, Äthiopien, Ägypten, Argentinien und die Vereinigte Arabische Emirate der Gemeinschaft beitreten.
Bei dem Gipfel war bereits in den letzten Tagen über Veränderungen und Erweiterungen des Bündnisses beraten worden. Im Zentrum der Debatte stand das Ziel ein Gegengewicht gegen die Übermacht des Westens auf globaler Ebene zu schaffen.
Neben der Erweiterung steht auch die Einführung einer eigenen Währung auf der Agenda, womit die Länder die Abhängigkeit vom US-Dollar im internationalen Handel lösen wollen. Als langfristiges Ziel war immer wieder die Umgestaltung der Weltordnung hin zur Multipolarität genannt worden.
Die BRICS wurden 2009 als Vereinigung von Schwellenländern gegründet und repräsentieren heute über 40% der Weltbevölkerung, sowie ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleitung.
