Seit Februar besetzen Jugendliche ein Waldstück in Grünheide, östlich von Berlin. Damit wollen sie die Erweiterung der Tesla-Fabrik verhindern, die schon jetzt die Trinkwasserversorgung der Region durch einen massiven Verbrauch und durch Verschmutzung gefährdet.
Obwohl die Werkserweiterung wegen fehlender Nachfrage auf unbestimmte Zeit verschoben (externer Link) wurde, finden seit etwa zwei Wochen Rodungsarbeiten statt. Für die Fabrik soll ein neuer Bahnhof gebaut werden. Dafür wurde zunächst eine Schneise für eine Baustraße durch den Wald gefällt und eingezäunt. Gestern wurden Wurzeln mit einem Bagger entfernt und Barrikaden geräumt.
Gegen 14 Uhr kletterten drei Personen auf den Bagger (externer Link), wodurch die Arbeiten eingestellt werden mussten. Zudem wurden neue Barrikaden aus Bauzäunen auf der Trasse errichtet. Etwa 11 Stunden lang wurde den Personen auf dem Bagger Essen und Trinken verwehrt. Erst heute um 10 Uhr schaffte es die Polizei die Personen von dem Bagger zu räumen.

