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61 Menschen im Mittelmeer ertrunken

17. Dezember 2023, 18:02 Uhr älter als 3 Monate

Gestern Abend teilte die "Internationale Organisation für Migration" (IOM) mit, dass 61 Menschen auf dem Weg nach Europa vor der Westküste Libyens ertrunken seien.

Das Boot mit insgesamt 86 Menschen an Board, soll durch einen hohen Wellengang gekentert sein. 25 Menschen konnten vor dem Ertrinken gerettet werden. Jedoch wurden sie zurück in ein Gefangenenlager nach Libyen gebracht. In diesen Lagern wird laut "Amnesty International" systematische Folter, Vergewaltigungen und Zwangsarbeit gegen die Gefangenen eingesetzt.

Nach Angaben der Überlebenden, kamen die Ertrunkenen aus unterschiedlichsten afrikanischen Ländern, unter ihnen auch viele Kinder.

Laut der IOM sind in diesem Jahr bereits mehr als 2.200 Menschen im Mittelmeer ertrunken. Seit 2014 sind es mehr als 20.000 Menschen, die ihr Leben mit Mittelmeer verloren haben.

Während das Mittelmeer schon längst zu einem Massengrab geworden ist, kooperiert Frontex weiter mit libyschen Milizen und die EU setzt auf "GEAS".

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