Comandanta Ramona war eine indigene Revolutionärin. Nach ihrem Tod am 06.01.2006 aufgrund einer Krebserkrankung wurde sie zu einem der Symbole der zapatistischen Bewegung. Sie gehörte den Tzotil an, der größten indigenen Gemeinschaft in Chiapas. Sie beteiligte sich an der Einnahme von San Cristóbal de las Casa und war Mitglied des Klandestinen Revolutionären Indigenen Komitees.
Als die EZLN sich noch im Untergrund organisierte, führte sie mit anderen zusammen Umfragen unter Frauen zu ihrer Lage durch, führte Diskussionen und Konflikte mit Genoss:innen und begann mit der Organisierung der Frauen. Ein Erfolg war das revolutionäre Frauengesetz 1993. (externer Link)
Sie litt lange Jahre an Nierenkrebs. Im Jahr 1996 erhielt sie eine Transplantation und zog sich im Zuge aus der Öffentlichkeit zurück. Im Jahr 2005 beteiligte sie sich an der ersten Konferenz der “Otra Campaña”. Bei einer Versammlung der Kampagne in Tonalá wurde ihr Tod verkündet. (externer Link)

