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105 Jahre Spartakusaufstand

5. Januar 2024, 08:31 Uhr älter als 3 Monate
105 Jahre Spartakusaufstand

Nachdem Friedrich Ebert bei den Weihnachtskämpfen 1918 einen Schießbefehl gegen Demonstrierende ausgesprochen hatte, traten die USPD Mitglieder aus der Übergangsregierung aus. Am 4. Januar 1919 entließ die Übergangsregierung zudem den USPD-Polizeipräsidenten in Berlin.

Bei einer Demonstration der USPD am Folgetag die alle Erwartungen übertraf, besetzten bewaffnete linke Einheiten Druckereien und Verlagshäuser im Berliner Zeitungsviertel. Es bildete sich ein Revolutionsrat mit dem Ziel die Übergangsregierung zu stürzen. Als dieser Revolutionsrat zum Generalstreik aufrief, strömten am 7. Januar 500.000 Menschen die Berliner Innenstadt.
Der Revolutionsrat war nicht in der Lage diese große Menge an Menschen erfolgreich zu koordinieren, auch weil die eigene Strategie unklar war.

Gemeinsam mit nationalistischen Freikorps schlug die Übergangsregierung den Aufstand schließlich blutig nieder. Wenige Tage später ermordeten Freikorps Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

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