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Durchblick #38 – Blick auf die Woche

6. November 2026, 14:02 Uhr

Was diese Woche passiert ist: Studierende der Uni Kassel protestieren gegen die Abschaffung der Zivilklausel. Der Senat hat die Forschung an der Universität zu Rüstung, Kriegsführung und Militär eingeführt. 

Am Dienstag kam es in vier Bundesländern zu Durchsuchungen gegen das kommunistische “Kollektiv Zwickau”. Begründet wurde der Straftatbestand “kriminelle Vereinigung” mit einem mutmaßlichen Angriff. 

Im niedersächsischen Winsen verhinderten Antifaschist:innen einen Brandanschlag von Neonazis auf eine Geflüchtetenunterkunft. Die Antifaschist:innen hatten sich zuvor Zugang zu den Whatsapp-Gruppen der Neonazis verschafft.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Suizide in Deutschland um fast 10 Prozent angestiegen. 

Diese Woche streikte die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer bei der Saarbahn nach zuvor gescheiterten Verhandlungen. Auch in der Metall- und Elektroindustrie wurde gestreikt. In Bangladesch konnten durch Proteste von Arbeiter:innen aus Textilfabriken erste Erfolge erzielt werden.

Nahe Kiew protestierten Dutzende am Montagabend gegen ein militärisches Geheimgefängnis für Zwangsrekrutierte und Deserteure.

Innerhalb der letzten Woche wurden sechs Frauen getötet, mutmaßlich von ihnen nahestehenden Männern. Die Frauenleichen wurden gefunden in Fulda, Warstein-Belecke in Nordrhein-Westfalen, in Tübingen, Hamburg-Lokstedt und zwei in Dresden.

Vor 78 Jahren: Am 12. November 1948 beteiligten sich über neun Millionen Arbeiter:innen in der westlichen Besatzungszone an dem letzten Generalstreik in der deutschen Geschichte. 

Viel Spaß mit der neuen Folge! Jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

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