Im Dresdner Stadtteil Mockritz hat ein 64-jähriger Mann mutmaßlich seine Partnerin erstochen und anschließend sich selbst getötet. Am Montagabend fand die Polizei die beiden Leichen in einem Einfamilienhaus, in dem das Paar zusammengelebt hatte. Die 63-jährige Frau wollte sich von dem Mann trennen und ausziehen.
In Tübingen (externer Link) fand die Polizei die Leichen eines 89-jährigen Mannes und seiner 57-jährigen Tochter. Auch hier wird davon ausgegangen, dass der Mann zuerst die Frau und dann sich selbst tötete. Er hinterließ einen Abschiedsbrief.
Die Taten können als mutmaßliche Femizide betrachtet werden.
Als Femizid wird die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Meistens werden Femizide von (Ex-)Partnern oder Männern aus dem familiären Umfeld verübt. In Deutschland gibt es nahezu jeden Tag einen Femizid. Im Jahr 2026 zählte JugendInfo bereits 97 Femizide.
