Am 11. Oktober 1941 griffen makedonische Widerstandskämpfer:innen die Polizeistation in Prilep und das örtliche Gefängnis an. Gleichzeitig führten sie Sabotageakte auf Strom- und Telefonleitungen durch. Am nächsten Tag sammelten sich weitere Partisanen, die in erste Gefechte mit der bulgarischen Armee verwickelt waren.
Im April 1941 war das Königreich Jugoslawien nach dem Putsch durch die Achsenmächte militärisch besetzt (externer Link) worden. Ein Großteil Makedoniens stand unter mit Nazideutschland verbündeter bulgarischer Besatzung. Makedonier:innen wurden nicht als Volk anerkannt, deportiert oder ausgesiedelt und bildeten zunächst auch keinen Teil der jugoslawischen Volksbefreiungskampfes. Mit dem Wachsen weiterer Partisaneneinheiten, wurden später Komitees und eine kommunistische Partei gebildet.
Im November 1944 war das Gebiet von der faschistischen Besatzung befreit, sodass die „Volksrepublik Makedonien“ als Teil der jugoslawischen Föderation (externer Link) ausgerufen wurde.

