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Chile tritt US-geleitetem Militärbündnis bei

28. September 2026, 08:28 Uhr

Chile wird dem umstrittenen Bündnis "Shield of the Americas" beitreten. Das kündigte die chilenische Regierung vor etwa einer Woche auf der UN-Vollversammlung an. Die Sozialistische Partei Chiles (PS) kritisiert die Intransparenz der Entscheidung und befürchtet zukünftige militärische Interventionen der USA im eigenen Land.

„Shields of the Americas (externer Link)“ wurde im März in Trumps Golfclub in Doral gegründet. Dabei handelt es sich um ein Bündnis wirtschaftsliberaler Regierungen, vorgeblich um „Drogenhandel, Terrorismus und illegale Einwanderung“ militärisch zu bekämpfen. Neben den USA, die mit der Ex-Heimatschutzministerin Kristin Noem die Sondergesandte des Bündnisses stellen, sind 17 weitere Länder der Amerikas beteiligt.

Die Aussage des chilenischen Präsidenten Kast, es werde lediglich informelle Absprachen zwischen „kriminellen Organisationen“ geben, gilt mit Blick auf die tödlichen US-Militäroperationen gegen „Drogenboote (externer Link)“ im Pazifik als fragwürdig.

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