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Coesfeld: Ex-Partner ersticht Frau

27. September 2026, 10:04 Uhr

Am Mittwoch tötete ein Mann mit mehreren Messerstichen eine 36-jährige Kurdin und dreifache Mutter in Coesfeld, Nordrhein-Westfalen. Zeug:innen fanden die schwer verletzte Frau in der Geflüchtetenunterkunft, wo sie trotz Reanimationsversuchen an den Stichverletzungen verstarb.

Der Tatverdächtige wurde in der Nähe des Hauptbahnhofs Münster festgenommen. Bei ihm handelt es sich um den 43‑jährigen Ex-Mann der Getöteten. Schon zuvor lief ein Gerichtsverfahren gegen den Mann, weil das Todesopfer ausgesagt hat, von ihm vergewaltigt worden zu sein. Medienberichten zufolge war das Opfer vor dem Mann nach Deutschland geflohen. Ein Annäherungsverbot war vor kurzem ausgelaufen.

Das Verhältnis zwischen mutmaßlichem Täter und Opfer und die Trennung deuten auf einen Femizid hin. Femizide sind Tötungen von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts. Die ihnen meist nahestehenden Männer wollen damit meistens patriarchale Besitz- und Kontrollansprüche durchsetzen.

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