Alle Nachrichten Top-Nachrichten
Nachrichten

Bereits drei Femizide im September

12. September 2026, 09:04 Uhr

Am Mittwoch hat im baden-württembergischen Winnenden ein 62-jähriger Mann mutmaßlich seine Mutter getötet. Eine Nachbarin hatte wegen lauten Schlägen in der Wohnung die Polizei alarmiert. Der Sohn wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

In Gelsenkirchen hat ein Mann eine Woche zuvor versucht, seine 19 Jahre alte Tochter zu erstechen. Am selben Tag wurde in Goch eine 25-jährige Frau von ihrem Lebensgefährten mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.

Zwei Tage zuvor attackiert ein 51-Jähriger in Mönchengladbach, ebenfalls mit einem Messer, seine Ehefrau sowie ihre Schwester, die in der Folge verstarb. Die Polizei war wegen „Streitigkeiten im familiären Umfeldgerufen worden (externer Link). Ebenfalls am Montag soll ein 29-jähriger Mann eine fünf Jahre jüngere Bekannte im brandenburgischen Erkner auf der Straße erstochen (externer Link) haben.

Bei allen Fällen handelt es sich mutmaßlich um Femizide, also um die Tötung von Frauen, weil sie Frauen sind. Meist werden sie im familiären Umfeld oder von (Ex‑)Partnern verübt.

Verschluesselt Kontakt aufnehmen