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Deutsche Häfen wegen Streik lahmgelegt

18. August 2026, 18:05 Uhr

Die größten deutschen Seehäfen stehen am Dienstag wegen Warnstreiks weitgehend still. Die Gewerkschaft ver.di hatte im Rahmen der laufenden Tarifverhandlungen zu dem 24-stündigen Ausstand aufgerufen. Bestreikt werden Häfen in Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Emden und Brake.

Gegenüber dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) fordert die Gewerkschaft 8,2% Lohnerhöhung für ein Jahr. Die Konzernseite bot dagegen 5,1%. An Befragungen durch ver.di hatten sich im Vorfeld über die Hälfte der 11.000 Beschäftigten beteiligt.

Im Vorjahr war die Tarifrunde ohne Streiks ausgehandelt worden. Abzüglich der Jahresinflation hatte sich der Gehaltsanstieg auf 0,9% belaufen.

Am Dienstagmorgen beteiligten sich laut Gewerkschaft über 2.100 Hafenarbeiter:innen an einer Demonstration in Hamburg. Gegenüber JugendInfo teilte eine ver.di-Sprecherin mit, dass der Warnstreik wie geplant am Abend beendet werde.

Die Verhandlungen sollen kommenden Montag fortgesetzt werden.

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