Am kommenden Freitag wird das umstrittene "Stabilisierungsgesetz" für die gesetzlichen Krankenkassen im Bundestag beraten. Bis 2027 sollen die Krankenkassen so um 16,3 Mrd. Euro entlastet werden. Obwohl diese weiter Milliardenüberschüsse (externer Link) erwirtschaften. Das Gesetz steht in der Kritik, da die Einsparungen vor allem von Krankenhäusern und Beitragszahlenden getragen werden sollen.
Einer Analyse (externer Link) der Deutschen Krankenhausgesellschaft zufolge könnte bei laufend hohen Betriebskosten mehr als 50 % der Krankenhäuser bis 2030 die Insolvenz drohen. Dies könnte die Versorgung gerade auf dem Land weiter verschlechtern.
Zuletzt wurden am Gesetzentwurf noch Anpassungen (externer Link) vorgenommen. So sollen die Belastungen durch Zuzahlungen und in der Familienversicherung minimal geringer ausfallen und die maximalen Kürzungen für das Jahr 2027 begrenzt werden. Eine Erhöhung der Beiträge für Versicherte wird allerdings weiterhin nicht ausgeschlossen.
