Laut einer Reuters-Analyse (externer Link) haben sich die Todesfälle in ICE‑Gefängnissen seit dem Amtsantritt der Trump-Administration verdoppelt. Seit Januar 2025 sind mindestens 50 Todesfälle registriert worden. Bei derzeit ca. 57.000 Inhaftierten entspricht das mehr als einer Verdopplung der Sterblichkeitsrate in ICE-Abschiebehaftzentren.
Mögliche Ursachen seien dafür unter anderem eine schlechte medizinische und psychologische Versorgung sowie verspätete Alarmierung bei Notfällen. Häufig fehlen auch wichtige Details in den Akten der Todesfälle, welche eine Analyse der Umstände stark erschwert.
Nicht nur ist unter Trump die Gesamtanzahl von Gefangenen stark gestiegen, es wurden auch neue Anweisungen erteilt, die vorher mildernde Faktoren für die Festnahme durch ICE-Agenten außer Kraft setzen. Alter, gesundheitliche Einschränkungen oder die Rolle als Hauptversorger:in einer Familie werden bei Festnahmeentscheidungen nicht mehr in Betracht gezogen.
