Die strategischen Ölreserven sind laut US-Medien auf dem tiefsten Stand seit 2024. Seit März wurden 12 % der Reserve entnommen. Damit versucht die USA wohl die Ölpreise, die durch den Iran-Krieg und sinkende Ölförderung noch stärker steigen müssten, zu stabilisieren.
Bei dem Tempo, in dem die USA derzeit ihre Reserven leeren, würden diese nur noch wenige Monate reichen. In der Folge könnten die Preise am Spotmarkt für ein Fass Öl der Sorte WTI auf 150 bis 180 Dollar steigen. Dies könnte den bereits heute stark erhöhten Preis nahezu verdoppeln.
Dieser Umstand sorgt in den USA für zunehmende Kritik. In den letzten Tagen wurde zudem bekannt, dass 18 Millionen Barrel Öl zu reduzierten Preisen an verbündete Länder in Asien verkauft wurden. Verkäufe müssen aber eigentlich zu aktuellen Marktpreisen geschehen, der Schritt wäre daher rechtswidrig und käme für die Trump-Administration vor den Midterm-Wahlen ungelegen.
