Seit Montagmorgen wird die „Global Sumud Flotilla“ (GSF) vom israelischen Militär aufgehalten. Soldat:innen haben zunächst die Kommunikation blockiert und anschließend mehrere der insgesamt 52 zivilen Boote geentert (externer Link). Auf diesen befinden sich 461 Freiwillige aus 45 Ländern. Die Organisator:innen verurteilen das Vorgehen als Piraterie.
Erst vor zwei Wochen waren 22 Schiffe der GSF vor der Küste Griechenlands vom israelischen Militär gekapert worden. Dabei wurden 181 Freiwillige ohne Rechtsgrundlage verschleppt. Im Nachhinein folgten Berichte über physische und sexuelle Gewalt. Die Organisator:innen befürchten eine Wiederholung dieses Vorgehens.
Mit der GSF versuchen Aktivist:innen symbolisch Hilfslieferungen in das weiterhin abgeschottete Gaza zu bringen. Dort hat das israelische Militär seit Sonntag 14 Menschen getötet. Drei bei der Bombardierung einer Gemeinschaftsküche. Seit Kriegsbeginn Oktober 2023 wurden alleine offiziellen Zahlen zufolge 72.800 Menschen getötet.
