In Syrien verstärkt die sogenannte Übergangsregierung ihr Vorgehen gegen ausländische Islamisten. Bereits im vergangenen Oktober wurden französische Jihadisten nach militärischen Auseinandersetzungen verhaftet und an französische Behörden ausgeliefert (externer Link).
Am 9. Mai wurde nun ein Ultimatum an usbekische islamistische Kämper gestellt, sich zu „assimilieren oder vernichtet zu werden“. Die neue Regierung versucht, zahlreiche bewaffnete Strukturen im Land zu entmachten unterwerfen. Neben dem Vorgehen gegen die Hizbollah, kurdische und drusische Strukturen trifft es nun verstärkt ausländische Jihadisten.
Hintergrund ist zum einen die intensivierte Zusammenarbeit der Übergangsregierung mit westlichen Staaten. Zum anderen geht der sogenannte Islamische Staat seit der Machtübernahme durch Al-Scharaa verstärkt in die Offensive. Durch die Freilassung tausender inhaftierter Kämpfer, die zuvor durch die SDF kontrolliert wurden, stiegen die Anschläge des IS an.
