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Regierung plant Einschnitte bei Eltern- und Wohngeld

12. Mai 2026, 15:05 Uhr älter als 3 Monate

Die Bundesregierung plant derzeit, Kürzungen sowohl beim Eltern- (externer Link) als auch beim Wohngeld (externer Link) vorzunehmen. Dies geht aus entsprechenden Medienberichten hervor.

Das Familienministerium soll so nach Plänen der Ministerin Prien 500 Millionen Euro sparen. Wie genau, ist noch unklar. Entweder könnte Prien die Einkommensgrenze erneut absenken, bis zu der Familien Anspruch auf das Geld haben, oder sie könnte den Bezugszeitraum kürzen. Dies würde ohne Unterscheidung alle Eltern treffen.

Beim Wohngeld will das Bauministerium insgesamt eine Milliarde Euro zusammenkürzen. Bislang beziehen 1,2 Millionen vornehmlich arme Haushalte den Zuschuss zu Wohnkosten. Ob das Wohngeld auch gekürzt werden könnte, schlossen Vertreter des Ministeriums nicht aus. Bislang spricht das Ministerium von einer "zielgerichteten Neustrukturierung".

Gewerkschaften und Mieterbund warnten derweil scharf vor Kürzungen für Leistungsbeziehende mit ohnehin geringem Einkommen.

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