Die für das Jahresende vereinbarte Integration der Ost-Standorte von Volkswagen in die Volkswagen AG wird vom Konzern entgegen der tarifvertraglichen Absprachen nicht umgesetzt. (externer Link)
Volkswagen Sachsen mit den Standorten Zwickau, Chemnitz und Dresden ist bislang ein eigenständiges Unternehmen. Im Jahr 2021 wurde allerdings die Integration der Ost-Standorte in die Muttergesellschaft vereinbart. Nun heißt es von der Unternehmensführung, es käme "zu Verzögerungen“.
Die IG Metall sieht darin einen klaren Bruch des Tarifvertrags. Davon betroffen sind 10.000 Beschäftigte, bei denen nun die Angst geschürt werde, dass ihre Standorte in Zukunft abgewickelt würden, so die Gewerkschaft.
Der in der Krise steckende Konzern baut aktuell bundesweit 35.000 Stellen ab. In Dresden wurde die Fahrzeugproduktion bereits eingestellt. Am Standort Osnabrück soll auf Rüstungsproduktion (externer Link) umgestellt werden. Im Raum steht der Verkauf des Werks an den israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Systems.
