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US-Komitee kippt Artenschutz im Golf von Mexiko

5. Mai 2026, 11:50 Uhr älter als 3 Monate

Bereits Anfang April hat die Trump-Administration die faktische Auslöschung des Rice Wals beschlossen. (externer Link) In einem 15-minütigen Treffen der sogenannten „Göttergruppe“, einem Ausschuss für bedrohte Arten, wurde der Artenschutz für den Golf von Mexiko aufgehoben.

Hintergrund sind geplante Ölförderungen in der Meeresbucht. Die Aufhebung des Artenschutzes erschwert Klagen und hebt Beschränkungen auf, z. B. zugunsten der Nutzung von Luftkanonen, mit denen Öl- und Gasvorkommen gesucht werden.

Die „Göttergruppe“ tritt extrem selten und nur nach langen vorausgegangenen Verfahren zusammen. In diesem Fall wurden alle Anhörungen im Vorfeld mit dem Argument der „nationalen Sicherheit“ übersprungen.

Der Rice Wal (externer Link) ist nur eine der bedrohten Arten in der Meeresbucht. Sein Aussterben gilt nun als höchst wahrscheinlich. Von der Spezies, die älter als der Mensch ist, gibt es aktuell noch 50 Exemplare. Die Ölpest im Golf von Mexiko 2010 hatte die Population bereits halbiert.

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