In der letzten Woche hat es sowohl im nordrhein-westfälischen Frechen als auch in Hettstedt in Sachsen-Anhalt mutmaßliche Femizide gegeben.
In Frechen (externer Link) tötete ein 67-Jähriger seine frühere Lebensgefährtin. Obwohl die Frau noch schwer verletzt aufgefunden wurde, verstarb die 58-Jährige noch am selben Tag in einem Krankenhaus. Der Mann wurde festgenommen.
In Hettstedt (externer Link) wurde eine 81-Jährige am Samstag von Angehörigen tot in ihrer Wohnung entdeckt, auch hier wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Genaueres ist noch nicht bekannt.
In Calbe (externer Link) hatte zudem am Donnerstag ein Mann seine 29-jährige Ehefrau mit einer Stichwaffe angegriffen und lebensgefährlich verletzt.
Nach eigener Zählung, basierend auf Presseberichten, wurden in diesem Jahr in Deutschland bereits 38 Frauen von Männern ermordet. Bei vielen dieser Fälle handelt es sich um Femizide, also Tötungsdelikte in denen Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden.
