Am 13. April 1933 kam es in Dzulá im heutigen Bundesstaat Quintana Roo zum letzten Aufstand der Indigenen der Maya in einem Jahrzehnte andauernden Widerstand gegen die mexikanische Armee. Der Kampf der indigenen Maya-Bevölkerung im heutigen Mexiko zählt zu den längsten antikolonialen Widerstandskämpfen Amerikas.
Die Militärkampagne gegen die Maya stützte sich vor allem auf militarisierte Eisenbahnprojekte, die dem Diktator Porfirio Díaz den Weg durch den Wald bahnten und das gerodete Holz für den Export an die Küste transportieren konnten.
Heute sehen einige Maya-Kollektive und -Organisationen das laufende Megaprojekt des „Tren-Maya“ als Fortführung dieser Ausbeutung. Zum Jahrestag soll ein ausführlicher Bericht über die Auswirkungen des „Maya-Zugs (externer Link)“ präsentiert werden, der Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung belegt. Auch deutsche Unternehmen hatten sich am Projekt beteiligt.
