Infolge der Tötung eines ihrer Mitarbeiter hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) medizinische Evakuierungen aus dem Gaza-Streifen am Dienstag eingestellt (externer Link). Schon zuvor war die ärztliche Versorgung infolge der israelischen NGO-Restriktionen kaum mehr möglich. So können Ärzte ohne Grenzen seit kurzem (externer Link)keine neuen Patienten mit nicht-übertragbaren Krankheiten mehr behandeln.
Die israelischen Angriffe in Gaza halten trotz der Invasion im Libanon und Luftschlägen gegen den Iran unvermittelt an. Am Mittwoch wurde dabei vier Journalisten getötet, darunter der Al Jazeera-Korrespondent Mohammed Wishah.
Anfang der Woche waren zehn Palästinenser:innen durch einen israelischen Luftschlag bei einer als Schutzraum genutzten Schule getötet worden. Augenzeugen zufolge waren in dem Gebiet zuvor israelisch gestützte Milizen aktiv.
Seit dem Beginn des israelsichen Genozids in Gaza sind laut dem dortigen Gesundheitsministerium mindestens 72.315 Menschen getötet worden (externer Link).
