Der israelische Minister für nationale Sicherheit, Ben-Gvir, hat am vergangenen Sonntag die tägliche Tötung von 30 bis 40 Palästinenser:innen gefordert (externer Link).
Konkret erklärte Ben-Gvir: „Ich denke, dass man gezielte Tötungen in Gaza ausführen sollte, jede Nacht 30, 40 (Menschen) entfernen.“ Zudem betonte er, dass er sich dabei nicht allein auf bewaffnete Palästinenser:innen beziehe, sondern dass es Menschen im Gazastreifen gäbe, die es nicht verdient hätten, zu leben, und auch keine Menschen seien.
Erst vergangenen Monat schlug Ben-Gvir vor, das Ketziot-Gefängnis in der Negev-Wüste von Krokodilen bewachen zu lassen. Die Idee geht auf ein Geflüchtetenlager in Florida zurück, das im Juli geschlossen wurde. Ein israelisches Gericht untersagte jedoch das Vorhaben.
Derweil halten die israelischen Angriffe in Gaza weiter an. Zuletzt wurden am Dienstag mindestens sechs Menschen bei einem Raketenschlag getötet.
