Am Samstagmorgen kam es zu einer Explosion an den Mauern einer jüdischen Schule in Amsterdam. Dabei wurden keine Personen verletzt. Die Schule liegt in einem Stadtviertel mit vielen Synagogen, jüdischen Restaurants und Schulen. Der Täter sei auf Sicherheitsaufnahmen zu sehen, jedoch nicht zu erkennen.
Erst einen Tag zuvor, am Freitag, gab es einen Angriff auf eine Synagoge in Rotterdam. Dabei wurden vier Jugendliche gefasst, die verdächtigt werden, eine Explosion ausgelöst zu haben. Diese führte zu einem Brand, der Schäden am Gebäude hinterließ. Menschen wurden nicht verletzt. Erst am Montag war es zu einer Explosion vor der Synagoge im ostbelgischen Lüttich gekommen.
Weltweit steigt die Sorge in jüdischen Gemeinschaften vor antisemitischen Angriffen. Besonders seit dem Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran. Der Vorsitzende der lokalen jüdischen Gemeinde in Rotterdam betont, dass der materielle Schaden sich in Grenzen halte, der emotionale dagegen, sehr schwer wiege.
