Im vergangenen Jahr sollen zwei Männer während ihrer Tätigkeit im Hamburger Hafen die Korvette Köln sabotiert (externer Link)haben. Nun wurden sie in Hamburg und Griechenland festgenommen.
Die Personen sollen über 20 Kilogramm Stahlkies in den Motorblock des Kriegsschiffes gekippt, Frischwasserzuleitungen zerstochen, Tankdeckel von Treibstofftanks entfernt und Sicherungsschalter deaktiviert haben.
Der Inspekteur der Marine, Jan Christian Kaack, hatte im Februar vergangenen Jahres berichtet, Saboteure hätten in mehreren Fällen gezielte Schäden an Kriegsschiffen in Deutschland angerichtet. So soll wohl auch das Kriegsschiff Emden im letzten Jahr auf einem Werftgelände durch Sabotagehandlungen geschädigt worden sein.
Die Schiffe wurden von der Hamburger Werft Blohm + Voss gebaut und sind Teil der Militärsparte von Naval Vessels Lürssen. Die Korvetten Köln und Emden gehören zu fünf neuen Kriegsschiffen, die die Bundeswehr für zwei Milliarden Euro in Auftrag gegeben hat.
