Nach der Ankunft von 150 Leichnamen von palästinensischen Gefangenen, werden Vorwürfe der Folter in israelischer Haft laut. Die Leichname weisen nach Aussagen von Ärzten Brüche am ganzen Körper auf und die meisten hatten die Hände, Knöchel oder Augen verbunden.
Der Chef der forensischen Medizin in Gaza, Ahmad Dheir, bestätigt die Foltervorwürfe und erklärte, dass einige Leichen Schusswunden am Kopf oder in der Brust aufgewiesen haben.
Die Übergabe der sterblichen Überreste ist Teil des Waffenruhe-Abkommens. Israel soll für jede getötete (externer Link) Geisel die Leichen von 15 Palästinenser:innen zurückgeben. Bisher hat die Hamas 15 tote Geiseln übergeben.
Laut einem Gutachten des Internationalen Gerichtshofes (IGH), ist Israel dazu verpflichtet, ausreichend Hilfsmittel in den Gazastreifen zu lassen und muss dabei auch mit dem UN-Hilfswerk für Palästinenser (UNRWA) zusammenarbeiten. Laut dem IGH sind die bisherigen Lieferungen bei weitem nicht ausreichend.
