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Doppelt so viele Essstörungen bei Mädchen und Frauen wie vor 20 Jahren

13. August 2025, 11:32 Uhr älter als 3 Monate

Aktuelle Zahlen (externer Link) des Statistischen Bundesamts zeigen, dass Behandlungen im Krankenhaus aufgrund von Essstörungen bei Mädchen gestiegen sind.

Während die Anzahl der Behandlungen aller Patient:innen von 2003 bis 2023 etwas gesunken ist, verdoppelte sich der Anteil von 10 bis 17-jährigen Mädchen mit Essstörungen. 2023 machten sie 49,3% aller stationären Behandlungen aus, 2003 dagegen 23,4%. Über ein Viertel der Behandelten waren junge Erwachsene im Alter von 18-29 Jahren mit 28,1%. Die Altersgruppe über 50 Jahre machte nur 6,3% aus. Insgesamt waren 93% der Behandelten im Krankenhaus Frauen.

2023 ist Magersucht mit 76%, die am häufigsten auftretende Essstörung gewesen, gefolgt von Bulimie mit 11%. Die Zahl der Todesfälle in Folge von Essstörungen schwankt von Jahr zu Jahr. Der niedrigste Wert in den letzten 20 Jahren war 2004 mit 36 Todesfällen. 2008 war die höchste Erfassung mit 100 Toten. 2023 starben 78 Menschen in Deutschland daran.

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