65 Jahre nach der Unabhängigkeit Senegals sind nun auch die letzten französischen Truppen abgezogen (externer Link). Der im März begonnene Rückzug (externer Link) war ein Wahlversprechen der neuen Regierung unter Präsident Bassirou Diomaye Faye.
Dieser hatte bereits letztes Jahr eine "echte Unabhängigkeit" und die eigene Souveränität gefordert. Allerdings stellt der Abzug keinen Bruch mit Frankreich dar, vielmehr solle die Partnerschaft indessen auf Augenhöhe stattfinden.
Damit endet die französische Militärpräsenz in West- und Zentralafrika: Lediglich im Gabun verbleibt ein gemeinsam betriebenes Ausbildungszentrum (externer Link).
Ab 2022 zog sich das französische Militär notgedrungen bereits aus Mali, Burkina Faso und Niger zurück, nachdem dort Militärputsche statt gefunden hatten. Der Tschad und die Elfenbeinküste kündigten (externer Link) darauf ebenfalls ihre Militärabkommen auf.
Die letzte französische Militärbasis (externer Link) auf dem afrikanischen Kontinent befindet sich in Dschibuti am Eingang zum Roten Meer.
