Die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat an einem Treffen der sogenannten "Nuklear-Allianz" teilgenommen, einem Zusammenschluss von EU-Staaten, die sich für mehr Atomenergie einsetzen. Dabei ist Deutschland schon 2023 aus der Atomenergie ausgetreten.
Die Staaten der Nuklear-Allianz begrüßten Deutschlands "Rückkehr zur Technologieneutralität". Schon Anfang Mai hatten Frankreich und Deutschland sich auf "einen deutsch-französischen Neustart in der Energiepolitik" geeinigt.
Auch anderswo scheint Reiche umweltschädlichen Energien zu befürworten. So plant sie schon seit Amtsantritt, rund 40 neue Gaskraftwerke zu bauen. Diese sollen wohl mit dem Einsatz von "CO2-Speichertechnologien" attraktiver gemacht werden, diese werden von Umweltschützern immer wieder als ineffektiv und teuer kritisiert.
Brisant ist dies unter anderem, weil Reiche bis zu ihrer Berufung als Wirtschaftsministerin Managerin bei Westenergie, einer Tochter des Energieriesen e.on war.
