Einen Tag nach dem Aufruf des PKK-Gründers Abdullah Öcalan, die PKK zu entwaffnen und aufzulösen, häufen sich die Reaktionen im In- und Ausland.
Während die türkische Regierung sich bislang nicht ausführlich äußerte, erklärte der Oppositionsführer der CHP, Özel, die Regierung müsse nun Verantwortung übernehmen.
Der Kommandant der SDF in Nordostsyrien begrüßte den Aufruf und erklärte zugleich, der Aufruf zur Entwaffnung gelte nicht der SDF. Aus den USA hieß es, die Initiative bedeute, dass es keine weiteren Gründe für eine türkische Offensive in Syrien gebe. Das deutsche Außenministerium erklärte zudem, den Vorstoß von Öcalan für Frieden zu unterstützen.
Der Aufruf war in Nordkurdistan von tausenden Menschen live verfolgt worden. In Amed rief die Menge: "Die PKK ist das Volk und das Volk ist hier."
Kasim Karataş, der wegen PKK-Mitgliedschaft 33 Jahre im Gefängnis verbrachte, erklärte in einem Interview: "Das ist kein Ende, das ist ein Neuanfang."
