Heute vor 3 Jahren marschierte die russische Armee in der Ukraine ein und startete damit den wohl blutigsten Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.
Von Beginn an wurde der Krieg allen voran auf dem Rücken der Bevölkerung der Ukraine, aber auch in Russland ausgetragen.
Zu den Zehntausenden zivilen Opfern in der Ukraine kommt eine unbekannte Anzahl von Soldaten auf beiden Seiten, die zum großen Teil gegen ihren Willen in die Armee eingezogen wurden, die auf den Schlachtfeldern im Osten der Ukraine und seit dem Sommer auch in Russlands verletzt und getötet wurden.
Während beide Seiten des Krieges für sich selbst geringe und für den Gegner massive Verluste melden, wird die wahre Zahl der Toten, Verschwundenen und Verletzten, ihr Schicksal und der Schmerz ihrer Angehörigen wohl nie wirklich ermittelt werden können. Auch wenn heute von Verhandlungen gesprochen wird, wird der Tod, die Entmenschlichung und die Zerstörung durch den Krieg nicht mit einer Unterschrift verschwinden.
