Deutschland erfüllt erstmals seit 30 Jahren das sogenannte 2-Prozentziel der NATO. Diese sieht eine Investition der Mitgliedsstaaten von 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ins Militär vor. Für Deutschland betrugen die Ausgaben dieses Jahr dementsprechend rund 90,6 Milliarden Euro.
Das scheint der NATO jedoch noch nicht genug zu sein. So versicherte Bundeskanzler Olaf Scholz gestern nach Drängen des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte, dass die Verteidigungsausgaben im kommenden Jahr erheblich ausgebaut werden, um "jeder Bedrohung der Sicherheit in Europa begegnen zu können".
Darüber hinaus fordert auch Kriegsminister Boris Pistorius mehr Geld für die Bundeswehr. Für kommendes Jahr seien für diese bis jetzt nur 52 Milliarden Euro geplant. Für die steigende Bedrohung, wobei uns "die Geschichte sozusagen über die Schulter" guckt, seien jedoch 58 Milliarden Euro nötig. Also 6 Milliarden mehr als ursprünglich geplant.
