Alle Nachrichten Top-Nachrichten
Nachrichten

Deals mit der Taliban im Kampf gegen Migration

7. September 2024, 16:07 Uhr älter als 3 Monate
Deals mit der Taliban im Kampf gegen Migration

Der Regierungsbeauftragte für Migration hat Gespräche mit den Taliban vorgeschlagen (externer Link). Nachdem bei der Abschiebung von 28 Männern Ende August eine Vermittlung durch Katar notwendig war, möchte der FDP-Politiker nun direkte Abkommen mit dem Islamischen Emirat Afghanistan treffen.

Nach ihrer Machtübernahme 2021 wurde parteiübergreifend die Distanz zu den Taliban beschworen. Um die Annäherung zu rechtfertigen, wurden nun Straftäter abgeschoben, die mehrheitlich wegen Sexualdelikten verurteilt waren. Gegenüber den Taliban mussten diese für ihre Freilassung schriftlich versichern, sich an die "gesellschaftlichen Normen" zu halten.

Im starken Kontrast dazu weigert (externer Link) sich die BRD seit Jahren, Angehörige des „Islamischen Staats“ (IS) nach Nord-Ost-Syrien (Rojava) abzuschieben und gleichzeitig Deutsche, die dort im Kampf gegen den IS verhaftet wurden, aufzunehmen. Ein zentraler Grund dafür ist, dass die dortige Selbstverwaltung von der BRD nicht anerkannt werden soll.

Verschluesselt Kontakt aufnehmen