Nachdem multinationale Gaskonzerne und Regierungsvertreter*innen aus der ganzen Welt die "European Gas Conference" (EGC) angekündigt haben, wird an diesem Wochenende in Wien die Protestkonferenz "Peoples Summit" durchgeführt. Die Teilnehmenden, darunter viele Jugendliche und Aktivist*innen, beschäftigen sich in vielen Workshops und Diskussionen nicht nur mit den globalen Auswirkungen der Gasindustrie, sondern zeigen auch Auswege aus der Krise auf. Dafür sind auch viele Sprecher*innen von indigenen Kämpfen weltweit angereist. Wer sich beteiligen möchte kann bis Sonntag an der Konferenz oder an der abschließenden Demonstration am Mittwoch, den 27. März teilnehmen.
Die EGC wurde währenddessen bereits nach der Ankündigung von Protesten auf unbestimmt verschoben. Eine aus Texas angereiste Rednerin erklärt, "es ist absurd, dass die Konzerne Gewalt befürchten, während unsere Gemeinschaften der alltäglichen Gewalt der Konzerne ausgesetzt sind."
